Von der Philosophie zur Wissenschaft

Lange Zeit fristeten Religion oder Sinnfindung und Wissenschaft ein getrenntes Dasein. Doch mittlerweile haben die Wissenschaftler ‚nachgelegt‘ und mit geistigen Traditionen ‚gleichgezogen’, denn auch sie sind auf existenzielle Fragen gestoßen. Es steht also 1:1. Und das ist gut so, denn endlich haben die Dinge zusammengefunden, die zusammengehören.

Sie alle haben mit ganz ähnlichen Worten das selbe auszudrücken versucht wie es Erin Schrödinger tat: „Der Geist baut die reale Außenwelt der Naturphilosophie (wie auch die des Alltags) ausschließlich aus seinem eigenen, d.h. aus geistigem Stoff auf.

Was Max Planck gleichfalls erkannte: „Es gibt keine Materie, sondern nur ein Gewebe von Energien, dem durch intelligenten Geist Form gegeben wurde. Dieser Geist ist Urgrund aller Materie.“ Eugene Wigner führte das weiter aus. Er war der Ansicht, dass Bewusstsein die Realität erzeugt!

Paul Dirac, der 1933 den Nobelpreis erhielt fasst die Schwierigkeiten des Menschen zusammen, das zu verstehen: „Mehr und mehr hat es sich aber in letzter Zeit herausgestellt, daß die Natur nach einem ganz anderen Plan arbeitet. Ihre Grundgesetze beziehen sich nicht ganz unmittelbar auf eine Welt, die wir uns in Raum und Zeit vorstellen können, sondern diese Gesetze gelten für ein Etwas, von dem wir uns keine anschauliche Vorstellung machen können ohne ganz unwesentliche Züge mit aufzunehmen.“

Also ist die Welt letztlich nur Geist? Ja, sagt Hans Peter Dürr: „Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist.“ Der darauf aufbauende Gedanke von Nikola Tesla: „Wenn du die Geheimnisse des Universums finden möchtest, dann denke in den Begriffen Energie, Frequenz und Schwingung.“ macht es ein weniger leichter, genauso wie der Gedanke von Niels Bohr, dass „Realität durch Beobachtung geschaffen wird“.

Er hatte aber auch eine Warnung für uns parat: „Wer über die Quantentheorie nicht entsetzt ist, der hat sie nicht verstanden.